Gesichter unserer Stadt André Marschner RSV Radeberg

Gesichter unserer Stadt: André Marschner vom RSV

In jeder Gemeinde, in Städten als auch Dörfern, gibt es zahlreiche Lokalheldinnen und Lokalhelden, die sich engagieren oder einfach Dinge bewegen, die unser Leben bereichern und angenehmer machen. Genau diese Menschen, die Gesichter unserer Stadt, kommen an dieser Stelle kurz zu Wort.

Heute stellen wir André Marschner vom Radeberger SV (Fußball) in Radeberg kurz vor.

  1. Du bist Leiter der Abteilung Fußball im RSV, wie sieht dein Arbeitsalltag im Verein genau aus und wie viele gemeinnützige Stunden leistest du ca. im Jahr?

    Manchmal scheint es so, dass man das „Mädchen für alles“ ist. Dabei engagieren sich sehr viele ehrenamtliche Sportfreunde für unsere Fußballabteilung, auf die ich sehr stolz bin und mit denen ich sehr gerne für unsere Fußballer/-innen aktiv bin. Im Prinzip sind es viele alltägliche Dinge, die es abzustimmen und zu organisieren gibt, nur damit erstmal der Trainings- und Spielbetrieb läuft. Darüber hinaus schauen wir natürlich auch auf unsere Weiterentwicklung. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, müssen Projekte angekurbelt, die Finanzierung geklärt und die Manpower beschafft werden. Eine große Herausforderung stellt derzeit die notwendige Erweiterung unserer Platzkapazitäten dar. Aufgrund unserer erfreulichen Mitgliederentwicklung gibt es immer mehr Probleme mit unseren begrenzten Umkleide- und Lagerkapazitäten. Ein Dauerthema ist zudem die Suche nach Übungsleitern, Schiedsrichtern und Unterstützern in jeder Hinsicht. Interessenten können sich gerne melden…
    Die geleisteten Stunden habe ich bisher nicht gezählt und vielleicht ist es auch besser so.

  2. Wie viele ehem. Spieler haben den Weg vom RSV ins Profigeschäft geschafft und wer macht dich am meisten stolz?

    Mit Mike Kegel, Carsten Neitzel und Hartmut Schade fallen mir drei Radeberger ein, die aber vor meiner Zeit den RSV in Richtung Profifußball verlassen haben. Stolz bin ich erstmal über jeden unserer Fußballer/-innen, die mit Freude und Engagement unserem Lieblingssport nacheifern. Unser vordergründiges Ziel ist es, für unsere eigenen Herren- und Frauenmannschaften auszubilden. Mit den Möglichkeiten eines Profivereins können wir aber natürlich nicht mithalten und daher haben wir bereits einigen Kinder- und Jugendspielern ermöglicht, z.B. bei Dynamo Dresden an ihrem Traum vom Profifußball weiterzuarbeiten. Schauen wir mal, ob es in den nächsten Jahren vielleicht mal wieder einen Radeberger Profifußballer gibt.

  3. Wenn dich Dynamo Dresden anrufen würde, um sich deine Expertise und Dienste zu sichern und du hättest die Möglichkeit Fußball als Beruf zu leben, würdest du zusagen?

    Ich bin mir erstmal ziemlich sicher, dass es bei Dynamo Dresden genügend Fachleute gibt und meine Dienste nicht gebraucht werden. Darüber hinaus bin ich mit meiner Arbeit und meinem Arbeitgeber sehr zufrieden und beim Radeberger SV werde ich ja auch noch gebraucht. Also ein ganz klares Nein.

// “Gesichter unserer Stadt” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Radeberger Heimatzeitung und mir, Frank Höhme.