Gesichter unserer Stadt Sandra Laube Tanzgruppe Radeberg RSV

Gesichter unserer Stadt: “Let’s Dance” mit Sandra Laube

In jeder Gemeinde, in Städten als auch Dörfern, gibt es zahlreiche Lokalheldinnen und Lokalhelden, die sich engagieren oder einfach Dinge bewegen, die unser Leben bereichern und angenehmer machen. Genau diese Menschen, die Gesichter unserer Stadt, kommen an dieser Stelle kurz zu Wort.

Heute stellen wir Sandra Laube vom Radeberger Sportverein e. V. “Abteilung Tanzen” vor.

  1. Wie bist du zum Tanzen gekommen bzw. Trainerin geworden??

    Tanzen und Akrobatik haben mich schon immer interessiert. Das Fernsehballett mit seinen tollen Tänzern und Kostümen war nicht nur im „Ein Kessel Buntes“ immer ein Highlight, sondern hat mich schon in meiner Kindheit fasziniert. Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich dann selber in der Funkengarde getanzt und mich mehr und mehr mit dem Tanzen beschäftigt.

  2. Seit wann gibt es euch?

    Die Entstehung dieser Tanzgruppe hat sich aus dem Bedarf von Trainern beim RSV und aus Nachwuchsmangel beim KKG ergeben. Der RSV hatte bereits eine Kinder- und Jugendtanzgruppe, aber leider fehlten die Trainer. Beim Karnevalsverein gab es die Funkengarde und somit die Möglichkeit zu tanzen. Jedoch mangelte es dort an Nachwuchs. So entstand die Idee sich zusammenzutun und ein gemeinsames Projekt zu starten. Ich selbst habe bis 2014 in der Funkengarde mitgetanzt und konnte es mir nicht vorstellen gleichzeitig noch eine Kindertanzgruppe zu betreuen. Aber meistens kommt es anders als man denkt. So bin ich, nachdem ich in der Funkengarde aufgehört habe, von der ursprünglich geplanten gelegentlichen Unterstützung beim Training der Kinder, zur Abteilungsleitung und Trainerin gekommen.
    Bei unserem ersten Training, bei welchem gerade einmal vier Mädels erschienen sind, hatte auch keiner mit so einem Erfolg gerechnet. Zwischenzeitlich hatten wir drei verschiedene Altersgruppen mit bis zu vierzig Mädels zu betreuen. Verschiedene Auftritte bei Dorffesten, Weihnachtsfeiern und beim Fasching in Großerkmannsdorf. Leider ist auch an uns die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbeigegangen, so dass wir während der letzten zwei Jahre sehr viele Kündigungen hatten und erst Ende letzten Jahres wieder eine komplett neue Gruppe im Alter von 6 bis 11 Jahren aufgebaut haben. Zudem haben wir neue Trainer gesucht und Gott sei Dank auch gefunden und durch sie unsere Jungendgruppe (ab 12 Jahren) zu einer, wie ich finde, schönen und harmonischen Gemeinschaft zusammenfügen konnten.

  3. Welche Ziele oder Wünsche hast du für die Tanzgruppe Radeberg?

    Ich hoffe, dass etwas Normalität einkehrt und wir wieder an Auftritten, Workshops und Wettbewerben teilnehmen können. Es ist so wichtig für die Mädels, ein Ziel vor Augen zuhaben. Für was trainiere ich hier eigentlich zweimal pro Woche? Außerdem wünsche ich mir, dass uns die Mädels mit denen wir aktuell trainieren, möglichst lange erhalten bleiben und sich auch noch ein paar Mädels ab 14 Jahren finden, die die Freude am Tanzen bei uns entdecken wollen. Ab dieser Altersklasse ist es immer etwas schwierig Nachwuchs zu finden. Weiterhin wäre es schön, wenn das Trainerteam, bei welchem ich mich ganz herzlich bedanken möchte, noch sehr lange durchhält und trotz Höhen und Tiefen weiterhin viel Spaß hat.

// “Gesichter unserer Stadt” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Radeberger Heimatzeitung und mir, Frank Höhme.

Foto: Tanzgruppe Radeberg (privat)