CarSharing Radeberg und ein Bild eines roten TeilAutos

Carsharing in Radeberg

Noch spielt das Thema in Radeberg eine eher untergeordnete Rolle. Doch knappe Stellplätze, höhere finanzielle Belastungen und nicht zuletzt der ökologische Gedanke tragen dazu bei, dass Carsharing zukünftig eine wichtige und wohlmöglich auch tragende Rolle übernehmen könnte. Selbst außerhalb von Großstädten!
Bereits Ende Februar hatte ich deshalb eine Umfrage via Facebook gestartet, die bei einigen auf offene Ohren gestoßen ist. Am 18. Mai fand dazu die erste Videokonferenz mit Interessierten sowie Herrn Schmidt, einem Vertreter des Unternehmens „teilAuto“, statt. Herr Schmidt berichtete zunächst von allgemeinen Erfahrungen seiner Tätigkeit und warb um Verständnis, dass die Umsetzung eines solchen Projektes immer einiges an Zeit benötigt. Die anderen Teilnehmer schilderten bisherige Erfahrungen mit Carsharing und ihren konkreten Ansätzen zur Nutzung bzw. zum Bedarf hier in Radeberg.

Im Ergebnis könnte man folgende notwendige Carsharing-Voraussetzungen für Radeberg formulieren:

  1. Bildung einer „Ortsgruppe“ (4-6 Personen)
    >>> aktive Unterstützung des Projektes (z.B. Pflege und Wartung der Fahrzeuge)
  2. Akquise von potenziellen Nutzern (30-40 Personen)
    >>> dies können sowohl Personen sein, also auch Unternehmen oder Behörden
  3. Überzeugung der Stadtverwaltung
    >>> beispielsweise Mitwirkung bei Stellplatzsuche oder der lokalen Bewerbung

Nun gilt es weiterhin für das Carsharing-Projekt intensiv zu werben, sowohl bei Unterstützern als auch potenziellen, zukünftigen Nutzern. Bei der Stadtverwaltung werde ich dazu eine konkrete Anfrage stellen und natürlich ebenfalls um Unterstützung bitten.
Im Juli erfolgt ein Treffen der Interessengruppe und des Unternehmens „teilAuto“ hier vor Ort. Dabei werden die Umsetzung der o.g. Punkte besprochen und zudem mögliche Standorte der Fahrzeuge in Radeberg besichtigt und geprüft.

Ich bleibe dran …